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Meldestelle veröffentlicht Liste "Annahme verweigert!"

Unternehmen ignorierten mehrfach Hinweise auf Webbarrieren

 

Ansprechpartner für Menschen mit Behinderungen, die im Internet auf Hindernisse stoßen, ist die Meldestelle für Webbarrieren. Eingerichtet wurde sie im Oktober 2006 vom Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik (AbI). Seither nutzen Surfer, die motorisch eingeschränkt, gehörlos, blind oder sehbehindert sind, das Angebot, indem sie auf konkrete Probleme aufmerksam machen. Immer dann werden die Mitarbeiter der AbI-Meldestelle aktiv: Sie kontaktieren die Seitenbetreiber, weisen auf die Hindernisse hin und liefern Hilfestellungen für ihre Beseitigung. Viele Barrieren konnten dadurch direkt behoben werden.

 

 

Einige Anbieter ignorieren jedoch sämtliche Angebote, zu denen auch informelle Informationsgespräche zählen. Kommt von Unternehmen, die von der AbI-Meldestelle mindestens drei Mal angeschrieben werden, keinerlei Reaktion, werden sie in der Liste mit dem Titel "Annahme verweigert!“ veröffentlicht. Diese ist ab sofort im Internet unter www.webbarrieren.wob11.de/annahmeverweigert.html zu finden.

 

 

Durch Barrieren im Web werden zahlreiche Nutzer benachteiligt. Körperlich behinderten Menschen, die keine Maus benutzen können, wird der Zugang zu Informationen versperrt, falls die Bedienbarkeit einer Seite nicht durch die Tastatur gewährleistet ist. Wenn Menschen mit Sehschwäche, die eine große Bildschirmauflösung und große Schriften wählen, Inhalte wegen Überlagerung nicht lesen können, ist dies ebenfalls eine Barriere.

 

 

Blinde Internetnutzer bedienen sich beim Surfen einer Technologie, die ihnen die Bildschirminhalte vorliest. Wenn Überschriften, Absätze und Links für die Software nicht klar erkennbar sind, verliert der blinde User den Überblick. Und auch gehörlose Surfer stoßen auf Probleme im Internet: Für sie sind Informationen, die auf Audio- und Videodateien ohne Untertitel enthalten sind, nicht nutzbar.

 

 

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